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Umgangsformen & 10-Euroscheine

Heute wird es einen Eintrag geben, bei dem ich mich über viele Sachen aufregen werde. Also, besser gesagt, ich rege mich über Menschen auf, die sich über andere Dinge aufregen.

Wie in meinem ersten Blog erwähnt, arbeite ich bei C&A als Aushilfe. Seit einem halben Jahr, aber ich könnte schon ein Buch über die skurrilsten Situationen schreiben. Was mir aber am meisten zu schaffen macht, ist die Unfreundlichkeit der Kunden. Ich stehe die meiste Zeit an der Kasse und habe dadurch natürlich unglaublich viel Kundenkontakt. Jeder wird höflich von mir gegrüßt, sei es nur mit einem einfachen "Hallo". Häufig bekomme ich keine Antwort. Im Gegenteil - viele schauen grimmig und genervt drein - schauen mich an, als käme ich von einem anderen Stern, weil ich freundlich bin. Die Menschen schotten sich durch Technik mittlerweile so sehr ab, dass sie weder ein "Hallo", noch ein "Danke" oder "Tschüss" zustande bringen. Und selbst wenn es sich dabei um drei kleine Worte handelt - ich bin ein recht emotionaler Mensch, der sich schnell über solche Sachen aufregt. Ich erwarte keinen Smalltalk, lasse die Leute in Ruhe, wenn sie nicht mit mir reden möchten. Alles, was ich erwarte, ist ein klein bisschen Höflichkeit, ein kleines Lächeln auf den Lippen und Respekt mir gegenüber. Ich werde mit Sicherheit nicht behaupten, ich wäre zu jedem nur freundlich. Denn wenn ich merke, dass mir jemand kein bisschen Respekt entgegenbringt, dann lässt meine Freundlichkeit nach - ohne dabei unfreundlich zu werden. Ich denke, alle Umgangsformen basieren auf Gegenseitigkeit. 

Und wo wir heute beim Thema Aufregen sind, ist mir auch aufgefallen, wie unzufrieden die Menschen alle sind. Jeder kann über irgendetwas meckern. Am besten geht das derzeit über den neuen 10-Euroschein. Jeden Tag die gleichen Kommentare dazu: "Der ist hässlich", "Der fühlt sich komisch an", "Der sieht aus wie der 50-Euroschein", "Die Scheine kleben so aneinander, man gibt immer ausversehen 2 Scheine zum bezahlen". Ist das nicht furchtbar? Das schlimme daran ist, dass das alles Menschen sind, bei denen ich merke, dass sie Mitläufer sind. Sie haben diese dummen Kommentare irgendwo aufgeschnappt und plappern sie nun fröhlich nach, ohne genauer darüber nachzudenken. Denn ganz ehrlich: bringt es was? Kann man durch Meckern irgendetwas daran ändern? Dann hatte ich letztens einen Kunden, der sich über den neuen Schein sehr gefreut hat. Ich hab ihm natürlich von meinen bisherigen Erfahrungen erzählt und er sagte dann, dass die Leute ja irgendwie recht haben wenn sie sich aufregen, aber ein wirkliches Argument, sich aufzuregen, ist die Frage, wie viel Geld der Staat in die Produktion eines neuen Scheines investiert hat. Ich stimmte ihm zu, obwohl wir uns trotzdem einig waren, dass der neue Schein toll ist. Denn ganz ehrlich: manchmal bekomme ich bei der Arbeit alte 10-Euroscheine in die Hand gedrückt, die ich am liebsten nicht mal mit Handschuhen annehmen würde.

 Ich glaube, das war es erstmal von mir für heute.

Bis zum nächsten Mal!

13.12.14 11:32


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Träume

Hallo,

 

ich verfasse heute meinen ersten Blogeintrag hier und hoffe, ihr seid nicht zu streng mit mir.

 

Ich dachte irgendwie lange Zeit, so ein Blog wäre nur was für pubertierende Jugendliche, die ihre Probleme unbedingt mit der ganzen Welt teilen wollen (das sollte auf keinen Fall jemand als Beleidigung auffassen, denn ich weiß, dass es viele sehr erfolgreiche Blogger gibt). Aber mittlerweile weiß ich, dass es mehr ist.

Ich bin 23, habe ein Studium hinter mir und sitze nun noch an meiner Bachelorarbeit. Nebenbei arbeite ich bei C&A als Aushilfe. Ich habe seit fast 5 Jahren einen Freund, wir führen eine tolle Beziehung, die nicht immer einfach war, aber nun leben wir seit fast einem Jahr glücklich zusammen. Ich habe eine tolle Familie und freue mich jedesmal sehr, sie alle zu sehen, grad jetzt vor Weihnachten ist die Vorfreude groß. Mein Leben ist nicht schlecht - ganz im Gegenteil. Ich kann guten Gewissens behaupten, dass ich glücklich bin.

Und doch habe ich, seit ich klein bin, immer wieder Probleme mit Albträumen. Ich kann mich an keine Zeit erinnern, in der ich mal etwas gutes geträumt habe. In meinen Träumen passieren komische Dinge, die nicht zusammenpassen und die mich verwirren. Oft sterben Menschen, die ich kenne - mal mehr, mal weniger tragisch. Manchmal werde ich verfolgt, doch ich kann nicht rennen, komme nicht vom Fleck. Doch am schlimmsten sind die Träume, die so real sind, dass ich am nächsten Tag nicht weiß, was wahr und was Traum war.

Meine Mama hat immer gesagt, ich muss mehr reden. Ich hab als Kind wenig erzählt, Probleme oft runtergeschluckt. Ich bin der Meinung, in den letzten Jahren habe ich diese Macke abgelegt. Aber anscheinend nicht, denn die Träume sind nicht besser geworden. Durch meine Träume bin ich nachts oft wach und entsprechend tagsüber sehr müde. Doch sobald ich im Bett liege, gehen mir wieder zehntausend Gedanken durch den Kopf.

Da ich das mit dem Reden also anscheinend nicht auf die Reihe kriege, habe ich beschlossen, es mit einem Blog zu probieren. Ob ihn jemand liest oder nicht - ich hoffe, er hilft mir.

9.12.14 13:07


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